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Wie man sich nicht leicht erkältet
 


Die plötzlichen Veränderungen des Klimas, typisch für diese Jahreszeit, können erste Erkältungskrankheiten und kleine Atempathologien, kennzeichnend für die sogenannten jahreszeitlichen Winterkrankheiten, auslösen. Wie kann man gegen diese Tücken ankämpfen ohne dabei zu fiebersenkenden Mittel , Schmerzmittel oder Antibiotika greifen zu müssen?

Bedeutend ist, dass wir uns immer mit einer ausgewogenen Ernährung, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidanten, schützen, leicht anzutreffen, wenn man frisches Obst und Gemüse der Saison isst. Ein unregelmäßiger Lebensstil mit unangepassten Lebensrhythmen, mit Schlafmangel und eingeschränkter körperlicher Bewegung unterstützen die obengenannten Jahreszeiten-Krankheiten, während schon die alleinige körperliche Bewegung eine Verstärkung des Immunsystems verschafft, um eine bessere Abwehr gegenüber den Infektionen zu garantieren.
 


 

Außer diesen „selbstverständlichen und grundsätzlichen“ Ratschlägen für die Vorsorge, ist der Gebrauch von phytotherapeutischen Mitteln zu raten, die helfen das Immunsystem zu stärken. Phytotherapeutisch gesehen, agiert der Phytokomplex der gesamten Pflanze, weshalb es essential ist Pflanzen anzuwenden, dessen Extrakte tituliert und standardisiert sind.
 

 

Unter ihnen verdient sich eine besondere Angabe die Uncaria tomentosa, "Panzer" und natürliches Antibiotika mit geringem Giftgehalt und mit sowohl immunstimulierenden als auch entzündungshemmenden und antiviralen anerkannten Eigenschaften. Ihre starke Wirkung wird im Wesentlichen durch das Vorhandensein bestimmter Alkaloide unterstützt, die eine ausgeprägte Wirkung der Stimulation der Phagozytose aufgezeigt haben.
 

Echinacea besitzt eine unbestrittene Rolle bei Winter-Krankheiten und ist ratsam in der Prophylaxe wegen seiner Fähigkeit die Abwehrkräfte des Immunsystems zu erhöhen, da es sowohl als Immunmodulator als auch als Immunstimulator wirkt. Die Komponenten, die sich auch bei der Beschleunigung der Heilungsprozessen von grippeähnlichen Syndromen als wirksam erweisen, sind einige Säuren und Flavonoide. Von der Echinaceawirkung abhängig ist auch die Stimulation der Schleimhäute die, besonders im Halsbereich, ein virales Eindringen schwieriger machen.
 

Von der Aloe Vera verwendet man den 100% reinen Saft, dank das Auspressen des Fruchtfleisches der Blätter. Seine immunmodulierende Aktivität wird von den Glucomannanen durchgeführt in dränierter Aktion die Darmwand und in anregender Aktion die Makrophagen und T-Lymphozyten.

Vielversprechend, um die Grippesyndrome zu bekämpfen, ist der Astragalus, eine Pflanze, die aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt. Seine Wurzeln sind reich an Saponinen und Flavonoiden, aber es ist vor allem die Fraktion der Polysaccharide, die eine bestimmte immunstimulierende Tätigkeit ausübt.
 

Der Eleutherococcus ist traditionsgemäß eine passende Pflanze, aber in jedem Fall erhöht sie den Widerstand gegen den psycho-physischen Stress und erhöht indirekt auch die Abwehrkräfte des Immunsystems.

Der Ribes nigrum ist ein natürliches Kortison, entzündungshemmend und antiallergisch für die Haut-und Atemwege.

Versehen mit mit einem besonderen Geruch und Teil der Diät des Orients, besitzen die Shiitake-Pilze eine antivirale Aktivität in dem sie die Immunabwehr erhöhen, vor allem durch einen Zucker, das Lentin, welches die Produktion von den T-Lymphozyten stimuliert.

   
 

Im homöopathischen Umfeld ist es ratsam, ein "Heilmittel" einzunehmen, das mehr als wie möglich der Konstitution oder der psychophysischen Typologie des Individuums entspricht. Dank diesem Mittel ist es als ob der Körper seine eigenen Energien finden würde, um auf diese Weise die Abwehrmechanismen zu stärken. Dennoch, wer auch nicht die Herkunftstypologie kennt, kann eine richtige und echte homöopathische „Impfung“ gegen die Winterkrankheiten bekommen, indem er einen verdünnten, mitunter auch molekularen, „Impfstoff“ benutzt.

Bei bereits vorherrschender Pathologie, auf symptomatischer Ebene, je nachdem ob Fieber, Halsschmerzen, Husten oder andere charakteristische Symptome vorliegen, in unterschiedlichen Verdünnungen, können Heilmitteln wie Ribes nigrum, Aconitum, Belladonna, Ferrum phosphoricum, Bryonia angewandt werden.

   
 

Dr. Angelo Bianco
Nephrologie- und Ernährungswissenschaften-Spezialist,
Diät-Berater im Kurhaus von Abano Terme – Akupunktur-,
Bach- und australische Blütentherapie-Spezialist.
Er ist in dem Hotel Terme Cristoforo tätig.

   
 
 
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