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Die Hüfte: ein stark belastetes Gelenk

Sie hat es nicht leicht,
unsere Hüfte

Sie muss unser Körpergewicht tragen und abfangen, und das möglichst ausbalanciert, unter Stress und in einem nahezu ausbeuterischen Tempo.

Schließlich ist sie nicht nur tätig, wenn sich unser Körper in Bewegung setzt, sondern auch beim Sitzen. Das sind täglich mindestens 16 Stunden Arbeit unter Dauerbelastung und nur im Liegen kommt die Hüfte zur Ruhe. Gegenüber anderen Gelenken ist sie durch derartige Schwerstarbeit einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt.

anca
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Schauen wir uns die Hüfte
zunächst einmal an

Die Hüfte ist der bewegliche Übergang, der "Nord" und "Süd" unseres Körpers, und zwar Rumpf und Bein miteinander verbindet. Sie besteht aus dem Oberschenkelknochen (Femur), dem längsten und stärksten Knochen unseres Körpers, mit zwei höckerartigen Vorwölbungen an den Enden: das untere Ende ist mit den Kniebändern verankert, während der obere Teil – also der Oberschenkelhals – über das Hüftgelenk mit dem Hüftknochen verbunden ist. Sie stellt das größte Gelenk in unserem Körper dar, auch wenn es nicht das komplexeste ist (diesen Platz nimmt die Schulter für sich in Anspruch). Der Mensch verfügt über zwei Hüftgelenke, die die Aufgabe bewältigen, das Körpergewicht so ausbalanciert wie möglich abzufangen und die sowohl das Gehen als auch alle Bewegungen der unteren Gliedmaßen (vor-zurück, lateral, Drehbewegung und kreisförmiges Herumführen) möglich machen.

 

Zwei hauptsächliche Ursachen für Hüftprobleme sind

1

Ein Hüfttrauma

Meist infolge Sturz oder Unfall, kann zwar in jedem Alter auftreten, zeigt sich aber häufiger bei älteren Personen. Das Trauma kann den Oberschenkelknochen oder das Gelenk betreffen. In beiden Fällen erfolgt die Behandlung chirurgisch, und zwar durch das Einsetzen einer Knochenplatte bzw. Gelenkprothese.

2

Die Degeneration der Hüfte ist indessen ein schleichender Prozess

Sie kann bereits im Alter von 45/50 Jahren beginnen und steht für gewöhnlich mit einer Abnahme des für die Bildung von Gelenkflüssigkeit (die der Schmierung der Gelenkkapsel dient) verantwortlichen Gelenkknorpels im Zusammenhang. Die fortschreitende Ausdünnung der Knorpelschicht verursacht Schmerzen, die in der Regel gern ignoriert und mit schlechten Bewegungsgewohnheiten sowie falscher Körperhaltung kompensiert werden, um das Körpergewicht nicht mit der schmerzhaften Seite abzufangen. Dieses Verhalten führt allerdings mit der Zeit auch zur Überforderung und Dekompensation des gesunden Hüftgelenks und bringt vor allen Dingen irreversible Lendenwirbelsäulenschädigungen hervor.

Auch in diesem Fall erfolgt die Behandlung chirurgisch durch das Einsetzen einer Hüftprothese. Dank moderner Technologien und einer neuen Generation langlebiger Prothesen lässt sich der Eingriff vornehmen und damit ein richtiges Abfangen des Körpergewichts wiederherstellen, bevor die Problematik auch auf andere Körperstellen wie eben den Rücken, für den es keine Prothesen gibt, übergreift.

Auch in diesem Fall erfolgt die Behandlung chirurgisch durch das Einsetzen einer Hüftprothese. Dank moderner Technologien und einer neuen Generation langlebiger Prothesen lässt sich der Eingriff vornehmen und damit ein richtiges Abfangen des Körpergewichts wiederherstellen, bevor die Problematik auch auf andere Körperstellen wie eben den Rücken, für den es keine Prothesen gibt, übergreift.

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riabilitazione post chirurgica

Rehabilitation nach der Hüftoperation

Unabhängig vom Alter des Patienten laufen die Behandlungsmaßnahmen zur Rehabilitation nach demselben Muster ab: frühzeitige Mobilisation mit physiotherapeutischen Sitzungen ab dem 4./5. Tag und Wiedererlernen des Gehens binnen 15/20 Tagen. Natürlich hängt der zeitliche Rahmen dabei auch vom Alter des Patienten und dessen Muskelmasse ab. Eine frühzeitige Mobilisation in einem Thermalzentrum klingt geradezu “futuristisch”: Die Kinesiotherapie im Thermalwasser verkürzt die Heilungszeiten fast um die Hälfte und trägt dabei zur Verbesserung der Beweglichkeit bei; egal ob im Zimmer oder Fitnessraum, die Therapie mit Physiotherapeuten hilft, die Muskulatur zu kräftigen, zu lockern und einer Muskelermüdung entgegenzuwirken.

 

Prävention: das ist unser bevorzugtes Stichwort

omino

Nachdem wir mögliche Szenarien von Gelenkverschleiß gesehen haben, lassen Sie uns nun einen Blick auf die Ursachen werfen und verstehen, wie diese zu vermeiden sind.
Wie eben festgestellt, ist dieses Gelenk ständiger Belastung ausgesetzt. Als weiterer wichtiger Faktor kommt die Genetik hinzu, die sich aber kaum vermeiden lässt.

Die Körperhaltung leistet einen wesentlichen Beitrag, die Hüfte langfristig fit zu halten. Und es ist der Fuß, der die Körperhaltung “steuert”: ein falsches Aufsetzen (z. Bsp. Plattfuß) beeinflusst den Gang und damit das Abfangen des Körpergewichts, wobei der aufsteigenden Reihenfolge nach Knie, Hüfte und Lendenwirbelabschnitt mit einbezogen werden. Wenn wir über Füße sprechen, dann sagen wir automatisch dem Tragen von Absatzschuhen den Kampf an, denn diese verändern beträchtlich die natürliche Körperhaltung und Gangart, schaden dabei nicht nur den Füßen, sondern auch dem Knöchel, Knie, Rücken und der Hüfte.

Demnach sollte man sich in regelmäßigen Abständen professionelle Physiotherapie-Sitzungen zur Haltungsschulung gönnen, sowie an Gymnastikkursen für Haltungskorrektur und Gangschulung teilnehmen. Doch wenn der Schmerz erst einmal da ist: dann hat unsere körpereigene Alarmanlage begonnen, zu schrillen.

Kräftige Muskulatur: unser Körper wird von einem Muskel-Skelett-Apparat gestützt und in aller Regel gibt eine gute Muskulatur dem Knochengerüst den nötigen Halt. Die paravertebralen Muskeln haben zwar daran einen großen Anteil, finden allerdings kaum Erwähnung: ihre Aufgabe ist es, die Wirbelsäule aufzurichten und dabei Bandscheibenschäden, Anterolisthesis, Hernien usw. zu verhindern. Halten Sie diese Muskeln, auch durch Aquagymnastik, fit und sorgen Sie damit für einen gesunden Rücken sowie für ein ausbalanciertes Abfangen des Körpergewichts auf die Hüfte und unteren Gliedmaßen.

Die thermale Fangotherapie ist eine ausgezeichnete Präventivbehandlung: sie fördert die Bildung von Endorphinen und Lipopeptiden, die die Neubildung von Knorpelgewebe anregen können. Wir laden Sie herzlich ein, unser Thermalbad kennen zu lernen: erleben Sie Entspannung und Bäder im Thermalwasser, Fangopackungen und Ruhepausen, Massagen und Physiotherapien durch qualifiziertes Personal, und "lassen Sie es darauf ankommen", sich wie neugeboren zu fühlen!

terapia
 
terapia termale
 
 
 
 
calfapietra

Abano.it dankt für die Notizen und Vertiefung:

Dott. Gianfranco Calfapietra
Spezialist für Leber- Erkrankungen und Austausch
Spezialist in Anästhesie und Wiederbelebung
SanitärdirektorAbanoRitz Hotel Terme

 
 
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