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Verfasst von Elisa Bolognesi, Abano.it, mit Beiträgen von Laura Failla, FAI  Villa dei Vescovi

Villa dei Vescovi

Ein stiller Ort zum Nachdenken, an dem die Zeit stillzustehen scheint und der dafür gedacht ist, “in reger Muße zu meditieren”
 

Diese imposante Villa im klassischen römischen Stil erhebt sich auf der Spitze eines kleinen Hügels, umgeben von einem durch die grüne Ruhe der Euganeischen Hügel geprägten Landschaftsbild,
von Feldern und Weinbergen.

 

Die Stimmung der Villa

Das wunderbare Zusammenspiel zwischen Natur und von Menschenhand geschaffenem Werk, das die Villa auszeichnet, erhält im Hinblick auf die ursprüngliche Zweckbestimmung der Villa einen noch größeren Wert. Als Sommerresidenz erbaut, sollte sie zu einem Ort der Ruhe werden, an dem man sich der Muße hingeben konnte. Die Villa wurde bald zu einem Treffpunkt von Humanisten und Literaten und zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum, Eingebungsquelle für Dichter, Philosophen und Künstler, die von der wunderbaren Natur rund um die Villa dei Vescovi inspiriert wurden. Und genau zu diesem selben Zweck hat der FAI uns allen dieses herrliche Kulturgut wieder zurückerstattet: ein Ort, der nicht nur besichtigt, sondern auch gelebt werden soll, an dem man spaziergehen, sich der Muße hingeben und entspannen, ein Buch lesen, Kaffee trinken, ein Picknick machen kann. Im Unterschied zu anderen Orten kann man hier im Park und im Weingarten der Villa dei Vescovi spaziergehen oder sich auf die Sofas oder ins Gras legen oder es sich auf den Peddigrohrsesseln unter den Bogengängen bequem machen und den Gedanken freien Lauf lassen.

Ein kurzer Rundgang

   
         

Der Eingang zur Villa befindet sich im Westen und führt in den Hof, den eine Außenmauer umgibt und geometrisch angelegte Beete schmücken. Die Treppe führt auf die Terrasse, die die quadratisch angelegte Villa umgibt und es dem Besucher ermöglicht, diese von allen Seiten zu bewundern.

 

Im Erdgeschoss befinden sich Räume und Korridore, die dem Durchgang und der Ruhepause der Besucher dienen, ein Saal, der die Restaurierung der Villa durch den FAI dokumentiert, Modelle des ursprünglichen Erscheinungsbildes der Villa und der späteren Umbauten, ein Self-Café, in dem frische und biologische Produkte angeboten werden.

 

Über die Innentreppe gelangt man ins Hauptgeschoss, das mit historischen Möbeln (die zum Großteil aus anderen Besitzen des FAI stammen, besonders aus dem Castello di Masino in Turin) eingerichtet wurde, um dem Besucher ein Gefühl für das Leben, das sich innerhalb der Villa abspielte, zu vermitteln.

         
   
         

Im Zimmer des Bischofs, das sich im Norden befindet, befindet sich ein Originalstück der Villa, die Kniebank. Der aus dem 16. Jahrhundert stammende typische Kamin wurde nur selten benutzt, da die Villa meist nur in der schönen Jahreszeit bewohnt wurde.

 

Der Speisesaal wurde für Empfänge und wichtige Gäste verwendet.

 

Mitten in der Villa erstreckt sich von Osten nach Westen der große Saal aus dem 18. Jahrhundert, der die beiden Bogengänge miteinander verbindet.

 

Harmonie zwischen Landschaft und Architektur

Sowohl die Innenräume der Villa als auch die Bogengänge sind von Fresken des flämischen Künstlers Lambert Sustris geschmückt, der in seinen Werken die Verbindung von Architektur und Natur dargestellt hat. In den Innenräumen hat der Künstler Arkaden und Landschaften mit Ausblick auf entfernte Meereshorizonte oder Felder gemalt. In den Bogengängen wird die Verbindung zwischen Kunst und Natur besonders deutlich: hier malte Sustris nämlich Weinlauben mit Reben und Rohren, um den Ausblick auf die zwischen den Bögen sichtbare Landschaft an der Villa weiterzuführen. Und die Arkaden der Bogengänge selbst umrahmen eine wunderschöne, von der Natur gemalte Landschaft. Wo immer Sie auch hinblicken, erwartet Sie die Ruhe einer seit Jahrhunderten unveränderten Landschaft: grüne Hügel, sanfte Hänge, Felder und Weingärten. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich auf einem der zahlreichen Sofas, die Sie sowohl in der Villa als auch im Schatten der Bogengänge vorfinden, oder im Self- Café oder an den Tischchen im Garten auszuruhen und zu entspannen. Genießen Sie diese Villa, erleben Sie sie und entspannen Sie sich.

 

Was Sie in der Villa dei Vescovi machen können

  • Einen schönen Spaziergang im Grünen

  • Ein Buch lesen, das Sie von zuhause mitgebracht oder im Book Shop erstanden haben; eine der Zeitschriften oder Zeitungen durchblättern, die Sie in den Räumen im Erdgeschoss der Villa finden.

  • Sich auf ein Sofa legen, die Augen schließen und den Gedanken freien Lauf lassen.

  • An den Tischchen im Park oder auf der Terrasse einen Kaffee trinken.

  • Mit dem von Villa dei Vescovi angebotenen „Picknick-Ticket“ ein Picknick machen: am Eingang wird Ihnen eine Tasche mit einer Decke, einem Brötchen, einem Stück Kuchen, einer Portion Obst und ... einer halben Flasche Rotwein Riserva di Vignalta übergeben!

  • In der angrenzenden Weinstube von Vignalta eine Verkostung machen, um den Genuss der wunderbaren Natur mit dem der vorzüglichen regionalen Produkte zu verbinden.

  • Sich im Schatten entspannen während Ihre Kinder sich unter der Aufsicht von Betreuern vergnügen (sonntags).  

  • Gewahr werden, wie die Zeit stillzustehen scheint, während Sie von einem Saal dieser herrlichen Villa zum anderen spazieren und den Ausblick auf die Landschaft genießen.

  • Im Book Shop einkaufen.

  • Das kostenlose W-LAN benutzen.

  • In den herrlichen Wohnungen im letzten Stock der Villa übernachten.

  • Dem FAI beitreten und diese Non-Profit-Stiftung unterstützen.

 

 

Ein bisschen Geschichte

Villa dei Vescovi wurde zwischen 1535 und 1542 nach dem Willen des Francesco Pisani, des damaligen Bischofs von Padua, als dessen Sommerwohnsitz erbaut. Das Projekt wurde dem veronesischen Maler und Architekten Giovanni Maria Falconetto anvertraut, während die Leitung der Bauarbeiten auf den venezianischen Gelehrten Alvise Cornaro entfiel, der zu jener Zeit die Verwaltung der Kurie innehatte. Die Villa war anfänglich ganz vom klassischen römischen Stil geprägt, d.h. sie bestand aus einem Gebäude mit quadratischem Grundriss, mit Bogen-und Laubengängen und dem Impluvium, einer Öffnung in der Mitte des Dachs, durch die das Sonnenlicht eintrat und alle angrenzenden Räume beleuchtete.

Im 18. Jahrhundert wurde die architektonische Struktur der Villa verändert und sie erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild: an der Ost- und an der Westseite wurden Freitreppen hinzugefügt und das Impluvium wurde zugebaut. Auf diese Weise konnten der zentrale Saal und die Verbindung der beiden Bogengänge geschaffen werden. Außerdem wurde die Barchessa, ein Bogengang mit Remise, hinzugefügt. Die Villa blieb bis 1962 im Besitz der Kurie und wurde dann von Vittorio Olcese und seiner damaligen Gattin Giuliana Olcese de Cesare erworben. 2005 wurde sie schließlich von Maria Teresa Valoti Olcese, der zweiten Gattin des Vittorio Olcese, und dem Sohn Pierpaolo zum Gedenken an den Ehemann und Vater, dem FAI geschenkt. 2007 begann der FAI mit den Restaurierungsarbeiten, die sich bis zur Wiedereröffnung der Villa im Juni 2011 hinzogen, und gab der Gegend und ihren Besuchern dieses vollkommen in die Landschaft integrierte Wunder der italienischen Wohnarchitektur wieder zurück.

 
 

Infos

Villa dei Vescovi
Luvigliano di Torreglia, Padova
Tel. +39 049 9930473

e-mail: faivescovi@fondoambiente.it

site:

www.villadeivescovi.it
www.fondoambiente.it

Öffnungszeiten:

Januar (nur erste Woche), März, November,
10-17 Uhr mittwochs bis sonntags

April / Oktober
10-18 Uhr Mittwochs, Donnerstags, Freitags, Samstags
10-19 Uhr Sonntags 

montags dienstags und Dezember geschlossen.
Letzter Eingang eine Stunde vor Schliesszeit.

Eintrittskarten:

Erwachsene € 10,00
Kinder € 3,00

Familienpacket € 22,00

FAI und National Trust Mitglieder Eintritt frei

Bei Veranstaltungen sind Preisänderungen möglich.

 
 
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