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Das Golf, mit seinem edlen und raffinierten
Image, wird oft als eine teure, elitäre und
furchtbar langweilige Sportart gesehen. Es
handelt sich aber nur um Vorurteile, die im
Interview unserer Redaktion mit Giovanni
Veronelli, Golf-Lehrer im Golf Club “La
Montecchia”, abgebaut werden.
Veronelli, Golf-Profi seit 1977, hat uns auf
eine Tour durch den Golf Club begleitet, während
er uns in einem langen Gespräch in diesen Sport
eingeführt hat.
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Genau an diesem Punkt ist
es notwendig anzufangen, denn das Golf ist nicht nur
eine Sportart, sondern auch eine Konzentrationspraxis,
eine Übung, die auf der Suche nach dem perfekten Swing
basiert, von einer friedlichen und entspannenden
Umgebung umrahmt. Nicht umsonst wird das Golf als die
“innerste” aller Sportarten, die man im Westen aussen
betreibt, betrachtet, denn es erfordert eine
beträchtliche Fähigkeit, Gedanken und Sorgen, die
unseren Alltag begleiten, zu vergessen, um den Geist
ausschliesslich mit der Konzentration zu beschäftigen,
die von dem Spiel verlangt wird.
Vom gesundheitlichen Gesichtspunkt her, ist das Golf
eine vollkommene Aktivität, die harmonisch Bein-, Arm-
und Oberkörpermuskeln einsetzt, es verbessert die
Koordination und die Konzentrationsfähigkeit. Es wird
empfohlen bei der Rehabilitierung im Fall von
Herz-Kreislaufproblemen, und in Amerika bieten die
Krankenversicherungen sogar Ermässigungen für die Leute,
die Golf spielen, denn statistisch gesehen sind sie
weniger herzinfarktgefährdet!
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Gentlemen Only
Ladies Forbidden
Vor nicht langer Zeit durften die Frauen nicht
auf Golfplätzen zugelassen werden, weil Golf
eine Aktivität nur für Männer war, und so verbreitete sich der Gemeinplatz, dass das Wort
“Golf” das Akronym für “Gentlemen Only Ladies
Forbidden” sei. Heute wird Golf jedoch sehr viel
von Frauen gespielt, was dem Vorurteil
wiederspricht, das diese Sportart nur mit
Männern mittleren Alters, die karrierte Hosen,
Polo-Shirt und Wollpulli tragen, in Verbindung
bringt. Ein weiteres Vorurteil, das um diese
Sportart kreisen, ist nämlich der Gedanke, dass
man einen besonderen Dress Code |
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beachten muss, um sie
praktizieren zu können. Nach dem, was wir am Golfplatz
von “La Montecchia” beobachten konnten, folgt die
Bekleidung der Golfspieler nur den Regeln der
Bequemlichkeit und der Zweckmässigkeit, wie Herr
Veronelli uns versichert hat! Einzige Vorschrift: Jeans
sind den Profis nicht erlaubt. Und Golf ist nicht nur
bei den Frauen beliebt, sondern auch bei den Kindern,
die durch spielerische Gruppenübungen in die Praxis
dieser Aktivität eingeführt werden.
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DIE GESCHICHTE:
Bälle aus Lappen und Schafe
Viele Kulturen haben im Laufe der Jahrhunderte
eine Sportart getrieben, in der ein kleiner Ball
mit einem Schläger getroffen wurde. Die Römer,
zum Beispiel, kannten ein Golf-ähnlichen Sport,
der “paganica” genannt wurde, in dem sie aus
Lappen gemachte Bälle trafen. Während des
Mittelalters spielte man in Holland “Kolf”, wie
einige flämische Gemälde bezeugen. Die wahre
Heimat des Golfes, wo es kodifiziert wurde, ist aber Schottlandinsbesondere |
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die östliche Küste. Am Anfang wurde es von
den Schäfern gespielt, wie die Bunker, sandige
Vertiefungen als Hindernis des Grüns platziert, bezeugen.
Die Bunker sind nichts weiter als Löcher, die von den
schottischen Schäfern zum Schutz der Herden gegraben
wurden.
Das Spiel war in Schottland so populär, dass der König
von Schottland James II es verbot, weil man seinetwegen
die “noblen Künste” des Krieges vernachlässigte, und im
XVI Jahrhundert, verbot die Kirche das Spielen am
Sonntag.
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Die Ausstattung
Das Golfbag darf maximal 14 Teile enthalten, die
folgendermassen verteilt sein müssen:
• 9 Eisen
• 3 oder 4 Hölzer
• 1 Putter
Die Hölzer werden normalerweise für die Schläge
aus dem tee (Zone am Anfang der Golfrunde)
verwendet. Die Eisen werden verwendet, um den
Ball in den verschiedenen Situationen der
Golfrunde zu treffen; sie sind nummeriert, und
mit dem Steigen der Nummerierung, steigt der
Winkel des Eisens um 4°. Die Wahl der Eisen
hängt von der Position des Balls und der
Erfahrung des Spielers ab.
Der Putter dient der Begleitung des Balls,
sobald er das Grün ereicht hat.
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Lexikon
Chipping: den Ball kräftig schlagen.
Putting: den Ball in das Loch begleiten.
Fairway (stammt aus der Fachsprache der Marine): Teil
der Strecke, der man folgen muss, um den Ball auf das
Grün zu begleiten.
Grün: Zielbereich, wo sich das Fähnchen befindet.
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Für die Beratung Aufrichtig Dank dem Profi Giovanni Veronelli,
Golf Club La Montecchia
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