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Qi Gong oder Ch’i Kung besteht aus athletischen Techniken, die der alten und tief verwurzelten chinesischen Wissenschaft über die menschliche Physiologie entspringen, und die von den Asketen ausgenutzt wurden um ihr Leben zu verlängern und die Unsterblichkeit zu erreichen.
Qi Gong stellt noch einen Teil der traditionellen Chinesischen Medizin dar und wird für Prävention der Gesundheit und für ein langes Leben ausgenutzt. Es kombiniert Unbeweglichkeit und Dynamismus, Atmung und die Positionen entsprechend den Richtlinien der Zirkulation der lebenswichtigen Kräfte im menschlichen Körper.
Die Vielzahl der spezifischen Übungen, die typisch für dieses System sind - entsprechend der traditionellen chinesischen Medizin eine für jedes Organ - erlaubt die Beeinflussung vieler Beschwerden. Dank dem Qi Gong kann der Widerstand gegen Krankheiten erhöht werden und gleichzeitig ein vollständiger Kontakt zwischen Verstand und Körper gebildet werden, durch den es möglich ist, die Innenharmonie wieder herzustellen, die so häufig durch den chaotischen Rhythmus des täglichen Lebens beschädigt wird.
Auf dem Gebiet des Qi Gong ist jeder sein eigener Heilkünstler
Im Qi Gong sind Atmung und Bewegung verbunden: die unterschiedlichen Körperteile bewegen sich harmonisch und regeln Koordination und Ausgleich; die Atmung stützt Konzentration und Entspannung; während der Übung speichert der Körper neue Energien, die die Harmonie des Qi verbessern.
Geeignet für…
Qi Gong ist für jeden und besonders für die Ausgleichsrehabilitation anwendbar. Sogar für kranke Menschen ist Qi Gong geeignet, da es bei den Übungen nicht auf Kraft oder Beweglichkeit ankommt. Es ist einfach und vor allem eine flexible Spezialität: jeder kann entscheiden, wie viel er sich zumuten möchte: was notwendig ist, ist Konzentration.
Die allgemeinen Grundregeln Qi Gong
• natürlich und entspannt sein: um diese Übungen zu absolvieren, sind Ruhe und Konzentration notwendig;
• den unteren Teil des Körpers erhärten: die Schwerkraft wirken lassen und sich am Boden verwurzeln;
• das Bewußtsein von Qi, das unseren Körper durchfließt, üben;
• den Widerstand verbessern;
• ohne Anstrengung atmen.
Um durch eigene Leistung die Harmonie wieder zu finden, sind kleine täglich wiederkehrende Tätigkeiten einfach ausreichend:
● die Haare kämmen;
● Kummer und Sorgen aus dem Gesicht streichen;
● die Augen bewegen;
● die Ohren massieren;
● die Zunge zwischen Lippen und Zahnfleisch kreisen;
● die Zähne zusammenbeißen;
● den Speichel in kleinen Portionen schlucken;
● “Qi torbido” ausatmen;
● den Rücken warm halten;
● den Busen schützen;
● den Bauch massieren;
● den Anus verschließen;
● die Artikulationen so breit wie möglich bewegen;
● die Füße reiben;
● die gebadete Haut gut abtrocknen;
● Ein Bad nehmen und sich massieren;
● den Mund zumachen und nicht zuviel sprechen;
Ziel: die physikalische und energetische Harmonie
Wer das Qi Gong zum ersten Mal erprobt, muss vor allem auf seinen Körper konzentriert sein, um zu lernen, wie man körperliche Gefühle wahrnimmt und sich am Boden dank der Schwerkraft verwurzelt. Von diesem Punkt ausgehend wird dann der Praktikant die Postur der Wirbelsäule erlernen.
Die grundsätzliche Position gibt den Eindruck wieder, tatsächlich am Boden verwurzelt zu sein und den Kopf, an einen Luftballon gehängt zu haben. Selbstverständlich ist es am Anfang schwierig, aber das wichtige ist, Ruhe zu behalten und jede mögliche Spannung durch die Atmung zu überwinden. Diese Position läßt die Energie frei fließen, weil sie die Hauptchakras in einer parallelen Linie zu der Wirbelsäule justieren lässt. Eine ununterbrochene Ausübung, die das Ziel einer richtigen Postur hat, verhilft sicher Körper und Verstand zu einer vollkommenen psychophysischen Abgleichung.